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Annika

Bärenstark durchs Leben: 10 Tipps für starke Kids

Stress? Nein Danke! So können Eltern Ihre Kids auf dem Weg zu einer bärenstarken Persönlichkeit begleiten.

Überforderung und Stress begegnen uns heute an allen Ecken. Auch Kinder sind davor nicht geschützt. Familien können schon früh lernen, mit Stress richtig umzugehen und Herausforderungen entspannt zu begegnen. Astrid Lindgrens Pippi Langstrumpf ist richtig stark, scheint nie verzweifelt und kann mit all den Steinen, die ihr in den Weg gelegt werden, prächtig umgehen. Verzagen und aufgeben ist bei ihr nicht drin. Nun muss man aber nicht Pippi Langstrumpf heißen um als Kind mit Stresssituationen und Herausforderungen entspannt und gesund umzugehen. Eltern und Kinder können „Resilienz“ – so lautet der Fachbegriff – nämlich einfach lernen und direkt im Alltag umsetzen. Nur wer seinen Kindern auch etwas zumutet, kann ihnen die Kraft im Umgang mit Herausforderungen geben. Und Kraft ist die Voraussetzung dafür, dass sie schwierige Situationen annehmen und Lösungen für Probleme finden. Herausforderungen zuzulassen ist einer der wichtigsten Punkte in einer resilienzfördernden Erziehung. Hier findet Ihr 10 Tipps, die Mamis und Papis dabei unterstützen, Kids auf ihrem Weg zu einer selbstbewussten und starken Persönlichkeit zu begleiten.

Zehn Erziehungs-Tipps für bärenstarke Kinder:

  • Herausforderungen sind wichtig für die Entwicklung! Deswegen dürfen Kinder ruhig mal ein Klettergerüst alleine raufklettern, sich mal eine Weile mit sich selbst beschäftigen und früh lernen, dass sie sich auch ohne ständiges „Aufpassen“ im Leben zurechtfinden können. Vor allem, wenn die Entwicklung der kleinen Abenteurer sonst gut läuft, ist das „an eigene Grenzen stoßen“ eine wichtige Erfahrung.
  • Kinder wie Große behandeln! Herausforderungen können bewusst geschaffen werden, sollten aber so gewählt sein, dass sie von den kleinen Großen auch wirklich bewältigt werden können. Haushaltsaufgaben kann man wunderbar zusammen erledigen; kleine Abenteuer wie Balancieren und Klettern machen Spaß und stärken die Selbsteinschätzung. Es gilt: Eine ausgewogene Mischung machts!
  • Bloß nicht zu viel „Pass auf“! Kinder wollen gar nicht vor allem beschützt werden und können durch zu viel „Pass auf“ ängstlich werden. Ausprobieren, Grenzen austesten ist in Ordnung – dabei sein, um als „Feuerlöscher“ ggf. Tränen zu trocknen ist essentiell, um das Entdecken als Eltern zu begleiten. Habt Vertrauen in die Fähigkeit Eurer Kinder und lasst Euch die eigene Angst nicht anmerken! Gemeinsam lernen kann nämlich jede Menge Spaß machen!
  •  Nach Hinfallen kommt Aufstehen! Kinder stürzen - das gehört zum Leben dazu -- sie stehen aber auch wieder auf. Bestimmte Erfahrungen müssen Kids selbst machen – richtig Laufen lernt man nur, wenn man auch mal auf die Nase gefallen ist. Auch wenn es schwerfällt: Einem Sturz nicht zu viel Aufmerksamkeit schenken! Gebt Euren Entdeckern die Möglichkeit, selber aufzustehen und weiterzumachen.
  •  „Kenn‘ ich nicht, mag ich nicht!“ Bei Essensfragen sollte nicht diskutiert werden. Eltern können und sollten geduldig darauf bestehen, dass gegessen wird, was Mama oder Papa gekocht haben. Solange bestimmte Nahrungsmittel aufgrund von Allergien nicht sowieso ausgeschlossen sind, kann man bei Essens-Diskussionen ruhig mal über den Dingen stehen und Obst und Gemüse immer wieder eine Chance geben.
  • Gemeinschaftsgefühl macht bärenstark! Sich in Vereinen, bei den Pfadfindern oder der freiwilligen Feuerwehr einzubringen, macht nicht nur Spaß. Es unterstützt Kinder schon früh dabei, in größeren Zusammenhängen zu denken und zu handeln. Sie erfahren, dass es in der Welt mehr gibt als nur das eigene kleine Familienuniversum, treffen andere Kinder und lernen, gemeinsam mit anderen eine Sache voranzubringen. Dieses „Gemeinsam etwas bewegen“ macht richtig stark.
  • Feste Vereinbarungen! Disziplin und „Wort halten“ kann man lernen. Vor allem Teenager möchten sich ernst genommen fühlen. Familienverträge, die z.B. Beteiligung an Aufgaben im Haushalt oder die Uhrzeit fürs Nachhausekommen regeln, sorgen für Verbindlichkeiten auf beiden Seiten und erleichtern das Zusammenleben.
  • Nicht immer zu allem JA sagen! Wer verwöhnt seine Kinder nicht gerne und liest ihnen jeden Wunsch von den Lippen ab!? Trotzdem ist es wichtig, dass Kinder lernen, gewisse Zustände und Umstände zu ertragen.  Bei einem Nein gemeinsam nach Alternativen zu suchen, schafft früh Kompromissbereitschaft und einen gesunden Umgang mit Wünschen und deren Erfüllung.
  • Vertrauen in die eigenen Kinder haben! Zum Beispiel in ihrem Umgang mit Geld. Ein 13-Jähriger kann für Kleidung durchaus ein eigenes Budget bekommen und selbst entscheiden, was er davon kaufen möchte.  Erfahrungen zu machen, hilft dabei, Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen. Wer sich statt der nötigen Winterjacke lieber ein paar teure Turnschuhe leisten will, muss auch damit leben, dass ihm zwischendurch vielleicht mal kalt ist.
  • Der Ton macht die Musik! Die Umsetzung der Tipps kann nur gelingen, wenn die ganze Familie mitmacht und Gespräche hierzu in wohlwollendem und ermutigendem Ton geführt werden.
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