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Julia

So unterstützt Ihr Euer Kind beim Lernen

Wie lernen Eure Kinder am besten? Und welche Rolle spielt Ihr als Eltern dabei? Wir gehen diesen Fragen auf den Grund.

Kinder gehen in die Schule um zu lernen. Das ist klar. Danach machen sie Hausaufgaben und lernen bei Bedarf für anstehende Tests und Klassenarbeiten. Wichtig für das Lernen und den Erfolg in der Schule ist jedoch auch, was die Eltern zuhause vermitteln, denn diese üben den größten Einfluss auf den Lernerfolg aus.

Grundlegend für die Lernmotivation sind diese drei Faktoren:

1. Bindung und Verhältnis des Kindes zu den Eltern

Es ist ganz einfach: Wenn ein Kind in einem liebevollen Zuhause aufwächst und sich geborgen fühlt, sind das ideale Bedingungen dafür, dass es sich weiterentwickeln und ohne Ängste lernen kann.

2. Autonomie des Kindes

Freiräume und das Erlernen von Selbstständigkeit sind wichtig für die Entwicklung jedes Kindes. So lernen die Kids außerdem, dass sie sich nicht für ihre Eltern um den schulischen Erfolg bemühen, sondern für sich selbst.

3. Kompetenzgefühl  

Durch die erlernte Selbstständigkeit haben die Kids das Gefühl „ich schaffe das – wahrscheinlich sogar alleine“. Dieser Glaube an die eigenen Fähigkeiten ist ausgesprochen motivierend. Vor allem beugt es einer Abhängigkeit des Kindes vor.

Was könnt Ihr für den Lernerfolg Eures Kindes tun?

  • Unterstützt Eure Kids, indem Ihr ihnen eine gute Basis gebt: ein ordentliches Frühstück vor der Schule, im Idealfall gemeinsam. So gehen Eure Kids gestärkt und fit in den Tag. Sorgt außerdem für einen aufgeräumten und ruhigen Arbeitsplatz, an dem Eure Kinder konzentriert arbeiten können.
  • Feste Lern- und Hausaufgabenzeiten helfen. Sie geben nicht nur Struktur, sondern vermeiden auch tägliche Diskussionen, ob nun doch zuerst Fußball gespielt oder ferngesehen werden darf. Ebenso wichtig sind natürlich auch feste Schlafenszeiten, damit Euer Kind ausgeruht in die Schule geht.
  • Ermutigung ist besonders aufbauend und förderlich für Motivation und Selbstvertrauen. Lasst Euer Kind wissen, dass Ihr fest an seine Fähigkeiten glaubt und es unterstützt.
  • Natürlich solltet Ihr Euch Eurer Vorbildfunktion bewusst sein. Die Schule ist der Job des Kindes und Euer Job ist z.B. der eigene Beruf oder das Führen des Haushaltes. Das vermittelt schon in frühester Kindheit die richtige Vorstellung von Arbeitsmoral und Disziplin.

Wie reagiert man am besten auf schlechte Leistungen?

Auch die besten Schüler können einmal eine schlechte Note nach Hause bringen. Wichtig ist, dass ihr bedenkt, dass auch Eure Kids Misserfolge sehr sensibel wahrnehmen. Da sind dann unbedachte Äußerungen von den Eltern oftmals  zusätzlich verletzend und schwächen nicht nur das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, sondern auch die Motivation. Wenn der Spross gerade ganz frisch mit der schlechten Botschaft nach Hause gekommen ist, ist es nicht an der Zeit für Vorwürfe oder Kritik. Unser Tipp: Eine Umarmung und vielleicht ein entspanntes gemeinsames Essen können helfen. Später oder auch erst am folgenden Tag kann in aller Ruhe darüber geredet werden was der Grund für den Misserfolg war und wie man gemeinsam daran arbeiten kann.

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