Schulkinder brauchen ihre Rituale

Kommt ein Kind in die Schule, stehen oft auch für die Eltern Veränderungen an. Schließlich muss der Schulanfänger jetzt täglich zu einer bestimmten Zeit aufstehen, um pünktlich zur Schule zu kommen. Nachmittags müssen Hausaufgaben erledigt werden und das Schulkind muss für die Schule lernen. Um morgens ausgeschlafen zu sein, sind feste Schlafenszeiten ein Muss. Einige Kinder reagieren zunächst verunsichtert auf die neuen Abläufe und Pflichten. Daher sind bestimmte, lieb gewonnene Gewohnheiten in dieser Zeit besonders wichtig.

Was sind Rituale?

Das Wort beschreibt immer wiederkehrende feste Handlungen. Gerade Kindern geben sie Struktur im Alltag. Es ist wichtig, dass sie sich auf diese feststehenden Abläufe verlassen können. In jeder Familie gibt es andere Bräuche, die völlig individuell sind. Sie sollten für alle Familienmitglieder angenehm und durchführbar sein. Da es hier nicht vordergründig um Erziehung geht, sollten alle ein Mitspracherecht haben. Wenn Eurem Nachwuchs gewisse Dinge wichtig sind, solltet Ihr versuchen, auf den Wunsch Eures Kindes einzugehen. Studien haben herausgefunden, dass Schulkinder, die sich auf wiederkehrende Abläufe verlassen können, konzentrierter arbeiten und somit auch besser Lesen lernen. Sie sind selbstsicherer und haben weniger Angst vor Unbekanntem. Somit machen sie sich fröhlich jeden Morgen, mit ihrem Schulranzen auf dem Rücken, auf den Weg zur Schule. Das bedeutet jedoch nicht, dass man den ganzen Tag an strikten Regeln festhalten muss. Manchmal ist es für alle einfacher, mal eine Gewohnheit über Bord zu werfen oder dem Tagesgeschehen und veränderten Lebensbedingungen anzupassen. Rituale sollen das Familienleben bereichern und nicht erschweren.

Einschlafrituale

Schon für Babys sind Einschlafrituale wichtig. Doch auch Schulkinder benötigen noch einen feststehenden Rahmen, um in einen erholsamen Schlaf zu finden. Dafür sollte es abends ruhig zugehen. Plant feststehende Uhrzeiten für die Mahlzeiten ein. Wenn Euer Kind abends noch fernsehen darf, solltet Ihr etwas ruhiges, nicht zu aufregendes wählen. Spannende Filme oder actionreiche Videospiele sollten zu dieser Uhrzeit nicht mehr angesehen werden. Vor dem Schlafengehen kann mit Schulkindern im Bett gemeinsam etwas gelesen werden. Gebt Eurem Kind auch die Gelegenheit, Dinge anzusprechen, die ihm vielleicht noch auf dem Herzen liegen. Gerade Erstklässler profitieren von einer abschließenden Kuschelrunde. So kann Euer Sohn oder Eure Tochter mit dem Gefühl der Geborgenheit einschlafen. Ist Euer Kind tagsüber häufig schlecht gelaunt und unkonzentriert, kann das auf Schlafmangel hindeuten. Legt dann die Schlafenszeit etwas früher, sodass für ausreichend Schlaf gesorgt ist.

Weitere Gewohnheiten

Auch am Morgen sollte sich in den ersten Wochen nach Schulbeginn ein fester Ablauf einspielen. Alle Familienmitglieder sollten so früh aufstehen, dass noch genug Zeit ist, in Ruhe zu frühstücken und sich fertigzumachen. Plant einen Zeitpuffer für Unvorhergesehenes ein. Vielleicht könnt Ihr bestimmte Dinge schon abends vorbereiten, zum Beispiel die Kleidung für den nächsten Tag aussuchen, den Schulranzen mit dem nötigen Schulzubehör packen oder die Brotdosen bestücken. Bei festen Abläufen muss nicht jeden Morgen aufs Neue überlegt werden, was noch alles zu tun ist. So kann der Tag für alle stressfrei beginnen. Struktur am Nachmittag hilft dabei, dass das Kind seine Hausaufgaben konzentriert erledigen kann. Kommen Kinder von der Schule nach Hause, brauchen sie oft erstmal etwas Abstand zum Lernen und der Ranzen fliegt in die Ecke. Gebt Eurem Kind ruhig eine gewisse Zeit, um zu entspannen und abzuschalten. Trotzdem könnt Ihr eine bestimmte Uhrzeit für die Hausaufgaben festlegen. So kennt Euer Schulkind den üblichen Ablauf und es wird weniger Anlass für Diskussionen zu diesem Thema geben.

Saisonale Traditionen

Schulkinder erleben die Jahreszeiten sehr intensiv. Sie lieben daher Rituale, die damit zu tun haben. Blumenzwiebeln pflanzen und Ostereier bemalen im Frühling, im See baden im Sommer, Blätter und Kastanien sammeln im Herbst und das immer gleiche Essen an Weihnachten geben Schulkindern eine zeitliche Orientierung. Außerdem lernen sie somit, jeder Jahreszeit etwas abzugewinnen und können sich das ganze Jahr darauf freuen.

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