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Was sind die Kriterien für eine Einschulung?

Ist mein Kind reif für den Schulanfang?

Durch einen Schularzt wird Eurem Kind die Schulfähigkeit in Form der Schuleingangsuntersuchung bescheinigt. In der Regel geschieht dieses mit dem sechsten Lebensjahr. Unterschiedliche Tests und motorische Aufgaben gibt es zu meistern, bevor der Schularzt grünes Licht gibt. Ob bei einem frühen Schulbeginn mit fünf Jahren Vor- oder Nachteile überwiegen, kann nicht eindeutig beantwortet werden. Ein Thema, das regelmäßig für Diskussionen um den richtigen Zeitpunkt der Einschulung sorgt.

Von Muss- und Kann-Kindern

Jedes Bundesland hat seine eigenen Gesetze, die über den Beginn der Schulpflicht entscheiden. Für alle Kinder, die bis zu einem bestimmten Zeitpunkt sechs Jahre alt werden, ist der Schulanfang nach den Sommerferien Pflicht. Dieses Datum ist in acht Ländern der 30. Juni eines Jahres, weitere Termine fallen auf den 1. oder 31. August, 30. September oder gar 31. Dezember. Ein Muss-Kind ist verpflichtet, den Schulbesuch anzutreten, nur in Ausnahmefällen dürft Ihr Euer Kind ein Jahr zurückstellen. Kann-Kinder vollenden erst nach dem Stichtag das sechste Lebensjahr, daher können aber müssen sie nicht eingeschult werden. Hierzu stellen die Eltern einen entsprechenden Antrag.

Was sollte ein Kind bei Schulbeginn können?

Das Wissen, was ein geistig und körperlich gesundes Kind in der Kindergartenzeit erlangt, ist für den Schulanfang genau richtig. Kann es schon vor der Einschulung lesen und schreiben, wird der Schulalltag schnell langweilig. Um zur Schule gehen zu können, braucht es natürlich bestimmte Fähigkeiten. Es muss sich beispielsweise allein anziehen können, sollte in der Lage sein, kleine Geschichten zu erzählen oder sich über längere Zeit konzentrieren können. Alles andere lehren geschulte Pädagogen Euren Kindern in der Grundschulzeit mit viel Geduld und Ausdauer.